



Alle Jahre wieder beerdigt der MGV mit Hering-Essen als Leichenschmaus die Fastnacht. So auch dieses Jahr. Die Bütt mit Trauerflor und das Narrenschiff standen bereit. Der Sitzungspräsident Thorsten Stauder konnte ein voll besetztes Bürgerhaus zur lustigen Trauerfeier begrüßen. Bevor es losging dankte Thorsten allen, die zum Gelingen der Sitzung beigetragen haben. Zuerst seiner Frau für ihr Verständnis und die Unterstützung für seine Ehrenämter. An Rita Heinz ein Dankeschön für die Zubereitung der Heringe und an Wilma Volk für die Organisation und Einteilung der Helfer und an Lukas Hietel für die technische Organisation des Abends. Dann kamen die Heringe oder Leberwurst auf die Teller und wurden im Saal verteilt. Zusammen mit Kartoffeln ließ man sich das vorzügliche „Fastnachtsmenue“ schmecken. Für die Herren an der Getränkeausgabe war Hochbetrieb, der Fisch wollte schwimmen!
Das Programm startet mit unserem Sänger und Dichter Manfred Schult. Er bringt, wie immer, den Saal mit seinen Texten und Melodien in Stimmung. Den Schluss seines Vortrags widmete er “Elvis“ mit bekannten Songs und Hüftschwung. Der Saal dankte mit einem leisen 3 mal Helau.
Als nächster kam ein Trauerredner in die Bütt. Franzl Vogler sprach kritisch über die Welt- und Lokalpolitik. Jetzt geht es mit Gesang weiter.
Die Käsbachfinken stehen auf der Bühne und geben Lieder mit passenden Texten zum Besten. Die Gruppe kann auf 66 Jahre Finken zurückblicken!
Mit den „Kostem Harmonists“ kommt eine Gesangsgruppe mit Ukulele und Melodica auf der Bühne, zum Schluss stoßen die „Sänger der Familie Stauder, Tim, Leon und Maren dazu und singen gemeinsam mit dem Papa Thorsten das Lied vom „Schiffschebootsche“. Es darf nicht fehlen!
Dann verteilen sich „grüne“ Menschen im Saal. Das Ballett „Tanzrausch“ begeistert das Publikum mit einem berauschenden Auftritt. Die Tänzerinnen wirbeln akrobatisch über die Bretter. Der Saal dankt mit viel Beifall.
Jetzt ist es an der Zeit, dass auch mal Frauen zu Wort kommen. Jutta Lauer und Claudia Jost singen über „die scheenste Frauen“. Der Beifall bestätigt, dass sie die „Scheenste“ sind.
Ein Höhepunkt zum Schluss des Abends ist Johannes Weissenberger. Er schildert die Welt mit gekonnten Reimen und passenden Worten. Er bekam ebenfalls viel Beifall.
Damit ist die Trauerfeier beendet. Thorsten bedankt sich bei den Aktiven und bei der Trauergemeinde.
Die Fackeln werden verteilt, das ist das Zeichen zum Aufbruch. Der Fackelzug mit dem Narrenschiff bewegt sich Richtung Main. Hier wird das Schiff mit einem Feuerwerk in den Fluten versenkt. Die Männer vom MGV singen zum Abschied noch das Lied „So ein Tag, so wunderschön wie heute“. Damit war die Fassenacht Vergangenheit.
Wir bedanken uns beim Bestatter Thorsten Stauder für den gelungenen Abend mit einem leisen Helau bis zum nächsten Jahr!
Jutta Strohm